Tatorte des Johannes Bücklers


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Die Aufenthaltsorte des Schinderhannes


Als Johannes Bückler 1795 sein Räuberleben begann, überfiel er zunächst kleinere Höfe und beging überwiegend Viehdiebstähle. Zur Anfangszeit bewegte er sich meist im Umkreis von circa 30 km um seinen Lehrort Bärenbach (Sobernheim). In den folgenden Jahren häuften sich die Taten und wurden schwerwiegender. Neben zahlreichen Diebstählen kam es außerdem zu Morden und Erpressungen. Wie Sie auch anhand der oben dargstellten Karte sehen können, vergrößerte sich sein Wirkungsfeld mit den Jahren immer weiter. Taunus und Hunsrück waren seine Hauptaufenthaltsbereiche.
Genauere Informationen zu den Häufigkeiten der Straftaten sowie der Schwere können Sie der Karte entnehmen
.

Das Diagramm stellt  die Straftaten des Johannes Bückler im Laufe seiner kriminellen Laufbahn dar. Dabei steht die Anzahl der Straftaten in Abhängigkeit zu den Jahreszahlen.

Die drei verschiedenen Farben differenzieren die Art der Verbrechen. Die Farbe Grün steht für Erpressungen, Rot für Morde bzw. Totschläge und Blau für Diebstähle.
Mit dem 15. Lebensjahr begann Bückler die ersten Diebstähle bei seinem Lehrmeister in der Heimatregion. Im Laufe der nächsten beiden Jahre häufte sich die Anzahl der Diebstähle.

1797 beging er zum ersten Mal einen Totschlag.  Darüber hinaus begann Bückler nach drei Jahren, seine Opfer zu erpressen. Im Laufe der letzten Jahre seines Lebens sank die Anzahl seiner Verbrechen, bis er schließlich im Alter von 22 Jahren hingerichtet wurde.

 

von:

  • http://www.forschungsportal-schinderhannes.de/Straftaten.pdf
    (Zugriff am: 30. August 2012)

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