Charakterisierung des Julchens 

Juliana Blasius - auf ihr basiert die Figur des Julchens

Julchen ist die letzte „Räuberbraut“ von Schinderhannes. Er lernt sie in einer Kneipe in Mainz kennen, in der sie das Schinderhanneslied singt. Sie ist blutjung, hübsch und spricht Hannes direkt an. Sie verhält sich aufgrund ihres Alters sehr kindlich und löst so beim Räuberhauptmann eine väterliche Rolle aus. Er beschützt Julchen und sorgt für sie. Zudem ist sie sehr leichtgläubig, dies wird in ihrem vollkommenen Vertrauen zu Schinderhannes sichtbar. Nach etwa einer Stunde des Films macht Julchen eine Wandlung durch, sie zweifelt an der Zurechnungsfähigkeit des Räubers und es kommt zum ersten Streit in ihrer einjährigen Beziehung. Sie verlässt ihn, vermutlich aufgrund der Vernachlässigung, mit dem Wunsch ihn nie wieder zu sehen. Allerdings erwartet sie ein Kind vom Räuberhauptmann. Als sie das Kind gebärt, wird Schinderhannes zu ihr gerufen. Kaum angekommen vertragen sich die beiden wieder, betäubt von ihren elterlichen Gefühlen. Kurz darauf wird er verhaftet und Julchen versinkt in einer tiefen Depression. Sie wirkt nun niedergeschlagen und zerstreut, da sie das Kind allein aufziehen muss. Nach der letzten Nacht mit Schinderhannes überwindet sie diese Depression und ist nach der Hinrichtung sogar stolz auf ihren Räuberhauptmann.


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